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Farben und Feng Shui - kleine Farbenlehre zu warmen und kalten Tönen

  • manuelaasam
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Farben werden seit jeher für unterschiedliche Zwecke genutzt. Herrscher und Könige trugen royales Blau, Reichtum wird mit Gold und Silber verknüpft, Rot kann Liebe, aber auch Gefahr symbolisieren. Wir kennen den Handwerker im Blaumann und assoziieren damit Unterstützung. Fast alle Versicherungen gestalten ihre Logos in zuverlässigem Blau.

Orange ist eine Signalfarbe und macht uns aufmerksam - wenn die Ampel umschaltet oder der Müllwagen mitten auf der Straße vor uns plötzlich stehen bleibt.

Farbmalkasten mit einer Palette von warmen und kühlen Farbtönen

Farben wurden philosophisch betrachtet und wissenschaftlich untersucht. Goethe schrieb eine ganze Abhandlung über die Wirkung von Farben.


Farben und Feng Shui gehören zusammen. Sie sind neben Formen und Materialien eines der wichtigsten Gestaltungselemente. Mit der richtigen Farbgestaltung können wir uns ein Lebensumfeld schaffen, das uns stabilisiert und unterstützt.


Von Isaac Newton haben wir gelernt, dass warme Farben lange, kalte Farben kurze Wellenlängen haben. Daher strahlen warme Farben in einen Raum hinein, während kalte Farben zurücktreten.


Feng Shui nutzt diese Farbeigenschaften zur Ausbalancierung von energetischen Ungleichgewichten im Raum und zur Unterstützung der Raumfunktion.


Dabei hilft das Wissen über die Zuordnung der Farben: zu den kühlen Tönen gehören Blau, Schwarz, Grau und Lila. Alle Rot- und Orangetöne, Gelb und Braun gehören zu den warmen Farben. So können wir zum Beispiel mit Blau einen Raum weiten, während ein warmer Farbton - an der kurzen Wand angebracht - einen lang gestreckten Raum optisch verkürzen kann.


Eine Sonderstellung nimmt Grün ein. In der Natur können wir unzählige Grüntöne erkennen - mit unterschiedlicher Farbwirkung: Gelbgrün wirkt energievoll und warm, während das dunkle Petrol des abendlichen Waldes die Entspannung des Abends einläutet.

Je nach Schattierung wirkt Grün also wärmer oder kühler und kann in der Raumgestaltung entsprechend eingesetzt werden.


Bei satten Farbtönen solltest du dich auf ein bis maximal zwei aneinander grenzende Wände beschränken. Vor allem bei größeren Räumen. Ansonsten fühlt man sich schnell wie in einer Schuhschachtel und die energetische Wirkung der Farbe kehrt sich in Gegenteil und wirkt eher bedrückend.


Schaffe mit Farben also besser Akzente und wähle den Farbton danach aus, was du erreichen möchtest: Zum Beispiel eine warme Farbe für mehr Gemütlichkeit oder eine kühle für die Weitung eines kleinen Raumes. Projektbeispiele findest du auch hier.


Ein weiteres Kriterium bei der Farbwahl ist die Raumfunktion. Feng Shui unterscheidet hier zwischen aktiven Räumen und solchen, in denen Ruhe und Entspannung den Vorrang haben.

Wenn du mehr erfahren möchtest, dann lies meinen Beitrag zu YIN und YANG.





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